
PSD2-Kontosynchronisierung: Wie Sie Ihre Konten sicher verbinden
Die PSD2-Richtlinie ermöglicht es, Ihre Bankkonten mit Verwaltungs-Apps zu verbinden. Wie das funktioniert, welche Risiken es gibt und wie Sie sich davor schützen können.
Die PSD2-Richtlinie einfach erklärt
Die europäische Richtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2) verpflichtet Banken, zugelassenen Dienstleistern mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung Zugang zu Ihren Bankdaten zu gewähren. Dies wird als Open Banking bezeichnet.
Wie die Verbindung funktioniert
Der Prozess in 3 Schritten
- Sie wählen Ihre Bank in der Finanzverwaltungs-App aus
- Sie werden zu Ihrer Bank weitergeleitet, um sich zu authentifizieren (Benutzername + Passwort + Zwei-Faktor-Authentifizierung)
- Sie autorisieren die Freigabe Ihrer Kontodaten (Kontostand und Transaktionen)
Was die App sehen kann
- Ihr Kontostand in Echtzeit
- Der Verlauf Ihrer Transaktionen
- Die Details jeder Transaktion (Betrag, Datum, Verwendungszweck)
Was die App NICHT tun kann
- Überweisungen von Ihrem Konto tätigen
- Ihre persönlichen Informationen ändern
- Auf Ihre Bankzugangsdaten zugreifen
Die Sicherheit Ihrer Daten
Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Die Daten werden über verschlüsselte Verbindungen (TLS 1.3) übertragen. Es werden keine Bankpasswörter von der Drittanbieter-App gespeichert.
Die obligatorische Zulassung
Nur von der ACPR (Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution) zugelassene Dienstleister dürfen auf Ihre Bankdaten zugreifen. Überprüfen Sie diese Zulassung immer, bevor Sie Ihre Konten verbinden.
Die konkreten Vorteile
- Globaler Überblick: alle Ihre Konten (Giro, Spar, Kredit) auf einem einzigen Bildschirm
- Automatische Kategorisierung: jede Ausgabe wird automatisch kategorisiert
- Echtzeit-Benachrichtigungen: werden Sie benachrichtigt, wenn Ihr Kontostand unter einen Schwellenwert fällt
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